Der Keuschlamm oder auch Mönchspfeffer

Der Keuschlamm ist ein Eisenkrautgewächs und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und Zentralasien. Umgangssprachlich wird dieser auch „Mönchspfeffer“ genannt. Im Mittelalter stand die Pflanze für die Keuschheit. Hierauf ist auch der Name zurückzuführen. Der Keuschlamm wird bereits seit dem 6. Jahrhundert zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.

In der Heilkunde kommen die, nach der Ernte getrockneten, reifen Früchte zum Einsatz.
Der Keuschlamm fördert zum Beispiel die Milchbildung und lindert den Geschlechtstrieb. Ebenso fördert die Frucht den Eintritt der Regelblutung. Auch findet der Keuschlamm Anwendung bei Schmerzen und Entzündungen der Gebärmutter. Hierbei ist zu beachten, dass vor Anwendung des Präparates bei Regelblutungsstörungen auf jeden Fall ein Arzt auchgesucht werden sollte. Während einer Stillzeit und Schwangerschaft sollte auf die Anwendung verzichtet werden.

In der Medizin kommen wässrige alkoholische Auszüge zur Anwendung. Diese Auszüge werden aus den zerkleinerten Keuschlammfrüchten gewonnen.
Es gibt vom Keuschlamm Extrakte in flüssiger und trockener Form. Im Handel sind heutzutage Tabletten, Kapseln oder auch Lösungen mit dem Wirkstoff der Keuschlammpflanze erhältlich. Die Dosierung sollte hier gemäß der Packungsbeilage erfolgen. In der Regel sollte die Einnahme auf 30 bis 40 Milligramm täglich beschränkt sein. Beim prämenstruellen Syndrom kann eine sehr viel höhere Dosierung empfohlen sein.
Das Präparat sollte, um eine deutliche Wirkung zu erzielen, über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

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