Geschlechtskrankheit Nummer 1 - der HIV-Virus
Die sexuell übertragbaren Krankheiten werden umgangssprachlich auch als Geschlechtskrankheit bezeichnet. Es gibt die unterschiedlichsten Geschlechtskrankheiten, die auf ebenso unterschiedlichen Wegen verbreitet werden können. Doch immer noch am meisten werden viele Infektionen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr verursacht. Aus den Köpfen der Menschen raus ist die Gefahr einer Ansteckung mit dem HIV-Virus und Aids. War es in den 1980er Jahren weltweit die bekannteste und unheimlichste Geschlechtskrankheit, die damals fälschlicherweise als die Schwulenseuche bezeichnet wurde, ist heute die Gefahr einer Ansteckung weitgehend aus dem Blick auch vieler junger Menschen die sexuell aktiv sind verschwunden. Doch es gibt keinen Grund zur Entwarnung. Auch heute stecken sich täglich immer mehr Menschen mit der Immunschwäche Aids an. Nach Schätzungen leben in Deutschland in etwa 67.000 HIV-Infizierte. Viele Ansteckungen wären dabei vermeidbar, mit recht einfachen Mitteln sogar, nämlich nur 0,003mm Latex können vor dem sicheren Tod schützen. Was aber auch zu bedenken ist, viele stecken sich an, weil sie Fremdsexkontakte erleben und das auch oft ungeschützt. Dank der Michael-Stich-Stiftung wird die Aufklärungskampagne, wenn auch recht progressiv, immer wieder neu angeregt und damit auch die Diskussion, um die Gefahr sich mit dem Virus anzustecken. Das Thema Aids und HIV ist also nicht vom Tisch, es ist zwar nur eine von vielen Geschlechtskrankheiten, aber bei weitem die Gefährlichste.
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