Lungenerkrankung - Zerstörung des Lungengewebes durch Rauchen
Um den Begriff Krankheit zu erklären, ist es zunächst wichtig, das Gegenteil von Krankheit, nämlich Gesundheit, zu erläutern. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.
Eine Krankheit ist eine Störung oder Veränderung des körperlichen oder geistigen Wohlbefindens. Krankheit kann subjektiv oder objektiv bestehen. Eine Diagnose der Krankheiten wird nach ausführlicher Befragung des Patienten zu seinen Symptomen durch den behandelnden Arzt und durch Untersuchungen
(z.B. Labor, bild gebende Verfahren) gestellt. Oftmals können Krankheiten durch Vorbeugung (Prophylaxe und Prävention) vermieden werden. Zum Beispiel kann Raucherhusten durch Abgewöhnung des Nikotinkonsums vermieden oder verbessert werden. Raucherhusten ist eine schleichende Lungenerkrankung, die bis zur Zerstörung des Lungengewebes im Endstadium führen kann. Zunächst tritt Husten nach dem Aufstehen auf, später mit Auswurf. Pfeifende Atemgeräusche und Kurzatmigkeit sind weitere Symptome. Es macht sich Atemnot bei Belastung bemerkbar. Die so genannte COPD (übersetzt: chronisch obstruktive Bronchitis)entwickelt sich. Laut WHO ist sie derzeit die sechsthäufigste Todesursache weltweit. Diagnostiziert wird die Krankheit durch einen Lungenfunktionstest beim Pulmologen. COPD ist nicht heilbar, kann aber durch Medikamente, ähnlich wie bei Asthma, und individuelle Therapien am Fortschreiten aufgehalten werden. Wichtigste Voraussetzung bei Rauchern ist das sofortige Nein zur Zigarette.
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